_______Geschichtsverein Pfullingen e.V.
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Die Sage zum Pfullinger Wappen

(aus: Kleiner Führer und Wegweiser durch die heimische Sagenwelt
von Martin Fink mit Illustrationen von Ina Brandmaier, 1987)

Auch mit dem Pfullinger Stadtwappen verbindet sich eine Sage. Sie erzählt uns vom Gaugrafen, der einst mit seinem Gefolge in den tiefen Wäldern auf der großen Pfullinger Markung zu jagen pflegte. Dabei trug es sich einmal zu, dass, als es bereits dämmerte und sich die ganze Jagdgesellschaft an einem vereinbarten Orte treffen wollte, einer fehlte, der Gaugraf. In aller Eile begann eine große Suche. Die ganze Umgebung wurde durchforscht, jedoch ohne Erfolg, der Graf war wie vom Erdboden verschluckt, und schließlich wurde ein längeres Suchen bei der hereingebrochenen Dunkelheit hoffnungslos. Voller Sorge zog das Gefolge heimwärts nach Pfullingen. Aber wie war es derweil unserem Gaugrafen ergangen? Im Eifer des Jagens hatte er sich abseits vom Weg immer tiefer in den Wald begeben und schließlich jede Orientierung verloren. Alle Versuche, allein nach Pfullingen zurückzufinden, schlugen fehl und er musste sich ohne sein Gefolge recht hilflos gefühlt haben! So blieb ihm nichts anderes übrig, als wohl oder übel im Wald zu übernachten. Der Graf legte sich auf eine moosbedeckte Stelle und schlief auch kurz darauf ein. Am nächsten Morgen riss ihn lautes Hundegebell aus sanftem Schlafe. Der Graf härte die rufenden Stimmen seiner Dienerschaft und der Jagdkameraden, die sich bei Tagesanbruch erneut auf die Suche nach ihm gemacht hatten. Wie waren sie froh, den Gaugrafen so wohlbehalten auf dem vom Morgentau benetzten Waldboden wiederzufinden!
»Ja wia hend Se denn g'schlofa?« wurde er besorgt gefragt.
»Ha, ganz wunderbar, wia uf amma Pfulba!«

gab der Graf der erstaunten JagdgeseIlschaft zur Antwort.

Und so kam es, dass jener weiche Pfulben fortan ins Pfullinger Stadtwappen aufgenommen wurde.

neues Wappen
Offizelles Wappen der Stadt Pfullingen

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