_______Geschichtsverein Pfullingen e.V.
*
Kopf

 

    Geschichtsverein Pfullingen e.V.  

Menu
Home / Startseite Home / Startseite
sitemap sitemap
Aktuelles Programm Aktuelles Programm
GESCHICHTE GESCHICHTE
Stadtgeschichte Stadtgeschichte
Pfullinger Mühlen Pfullinger Mühlen
Geschichtl. Personen Geschichtl. Personen
Pfullinger Wappen Pfullinger Wappen
Die Sage zum Wappen Die Sage zum Wappen
Veröffentlichungen Veröffentlichungen
Letzte Veröffentl. Letzte Veröffentl.
Shop Shop
Satzung Satzung
Vorstand / Impressum Vorstand / Impressum
Kontakt Kontakt
Links Links
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version

Daten zur Pfullinger Geschichte

4000 v. Chr. –1800 v. Chr.

Jungsteinzeitliche Funde auf dem Hohmorgen.

400 v. Chr. – 100 n. Chr.

Keltische Ausgrabungsfunde im Kalktuff am Südrand der Stadt Pfullingen.

Um 450

Alamannen – vermutlich unter ihrem Anführer Phulo – lassen sich an der Echaz nieder.

Um 620

Bau einer ersten Holzkirche als Vorgängerbau der Martinskirche.

Um 800

Bau einer karolingischen Steinkirche an Stelle der ersten Holzkirche.

Um 924

Geburt des Heiligen Wolfgang, Bischof von Regensburg (+994).

Um 930

Ausbau der karolingischen Steinkirche zu einer frühromanischen kreuzförmigen Kirche.

937

Erste bekannte Erwähnung des Pfullichgaus („Pfullichgouue“) in einer Urkunde des deutschen Königs Otto I., in welcher dieser einem Priester mit Namen Hartbert – einem späteren Bischof von Chur – die bisher dem königlichen Besitz zustehende Fischgerechtigkeit von der Quelle der Echaz bis zum Strudel verleiht.

Da die alemannischen Gaue nach ihrem Hauptort benannt wurden, gilt dies als erste urkundliche Erwähnung Pfullingens.

1066

Der aus dem Pfullinger Ortsadel stammende Heilige Konrad (Kuno; um 1016-1066), Erzbischof von Trier, wird – ein Opfer des Investiturstreits – auf dem Weg zu seinem Amtsantritt ermordet.

1089

Bempflinger Vertrag anlässlich der Gründung des Klosters Zwiefalten. Unter anderen beurkundet Gebino von Pfullingen den Vertrag.

Um 1150

Bau einer dreischiffigen Stauferbasilika an Stelle der abgebrochenen frühromanischen Kirche.

1250

Stiftung des Klosters der heiligen Cäcilie durch die adeligen Schwestern Mechtild und Irminhild aus Pfullingen.

1252 (21. Okt.)

Verleihung der Klarissenregel an das Pfullinger Kloster.

1311

Zerstörung Pfullingens im Städtekrieg.

1315

Verkauf der Martinskirche an das Kloster Salmannsweiler (Salem).

1376

Pfullingen wird weitgehend württembergisch.

1388

Zerstörung der Oberen Burg.

Um 1450

Bau des Rathauses (heute Rathaus I).

Um 1450

Bau des „Schlössles“ (heute Stadtgeschichtliches Museum).

1463

Fertigstellung des spätgotischen Chores der Martinskirche mit hohem Netzgewölbe. Erbauer ist Meister Augsteindreyer aus dem mittleren Rheinland, der sich an der Südseite des Chores mit einem kleinen figürlichen Abbild verewigt.

1487

Der adelige Pfullinger Ortsherr Caspar Remp verkauft seinen Pfullinger Besitz zum Preis von 3100 Gulden an Graf Eberhard V. (im Bart) von Württemberg. Pfullingen ist von jetzt an ganz in württembergischer Hand.

1501

Erstmaliges Auftauchen des Pfullinger Wappens auf dem Siegel einer Urkunde.

1518

Die Pest wütet in Pfullingen.

1534

Beginn der Einführung der Reformation im Herzogtum Württemberg.

1539

Württemberg zieht den Klosterbesitz ein, Einrichtung des Klosteramts.

1560-1563

Unter Herzog Christoph Umbau der alten Rempenburg zum herzoglich-württembergischen Jagdschloss im Renaissancestil. In diesem Rahmen erfolgt auch die Ersetzung der alten Holzbrücke beim Schloss durch eine Steinbrücke.

1580

Unter Herzog Ludwig bauliche Neugestaltung des Mittelschiffs der Martinskirche als hohen, einschiffigen Saal.

1597-1635

Drei große Pestepidemien wüten in Pfullingen.

1611

Pestbedingte Verlegung des Friedhofs von der Martinskirche in den Bereich des heutigen Stadtgartens.

1618-1648

Dreißigjähriger Krieg. Pfullingen erleidet zahlreiche Verluste durch unmittelbare Kriegshandlungen und die Pest.

1630-1649

Wiederbesiedlung des Klosters durch Söflinger Klarissen während der habsburgisch-tirolischen Herrschaft im Dreißigjährigen Krieg.

1649

Endgültige Säkularisierung des Klarissenklosters als Folge des Westfälischen Friedens.

1674-1698

Das Pfullinger Schloss dient nacheinander zwei nachgeborenen Söhnen Herzog Eberhards III., den württembergischen Prinzen Carl Maximilian (1654-1689) und Ludwig (1661-1698) als Wohnsitz.

1686

Bau des Fleckenhauses (heute Rathaus II) unter Amtsschreiber Wendel Laiblin.

1688

Verwüstung Pfullingens durch französische Truppen unter General Melac im Pfälzischen Erbfolgekrieg.

1699

Herzog Eberhard Ludwig löst Pfullingen, Ober- und Unterhausen, Honau, Holzelfingen und Kleinengstingen vom Oberamt Urach und errichtet daraus das neue Amt Pfullingen. Pfullingen wird dadurch zur Amtsstadt.

1711

Pfullingen wird Sitz eines evangelischen Dekanats (bis 1817).

1748-1749

„Weingärtnerduell“ mit der benachbarten Freien Reichsstadt Reutlingen.

1773

Die Martinskirche erhält ihre barocke Turmhaube.

1806

Württemberg wird Königreich. Das Pfullinger Amt wird aufgehoben und als Unteramt dem neuen Oberamt Reutlingen eingegliedert.

1822

Einführung der Wahl des Stadtschultheißen (Bürgermeisters) durch die Bürgerschaft.

1822

Wahl von Johann Friedrich Kurtz zum Stadtschultheißen.

1844

Stadtschultheiß Kurtz tritt wegen politischer Unruhen in der Stadt zurück. Wahl von Karl Friedrich Esenwein zum neuen Stadtschultheißen.

Mitte des 19. Jhs.

Beginn der Industrialisierung in Pfullingen durch Ansiedlung der ersten Papier- und Textilfabriken.

1857

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.

1860

Stadtschultheiß Esenwein tritt wegen Krankheit zurück. Wahl von Theodor Arnold zum neuen Stadtschultheißen.

1868

Stadtschultheiß Arnold kehrt in den Staatsdienst zurück. Wahl von Martin Schwille zum neuen Stadtschultheißen.

1885

Der spätere Kommerzienrat Ernst Louis Laiblin (1817-1892) - der Vater Louis Laiblins – lässt im Stadtzentrum mehrere von ihm aufgekaufte Häuser abreißen und an ihrer Stelle den nach ihm benannten Laiblinsplatz anlegen.

1891

Pfullingen erhält Anschluss an das württembergische Eisenbahnnetz. Im Zuge des Schienenbaus wird der Friedhof nach Osten verlegt.

1898

Wahl von Heinrich Haas zum Stadtschultheißen, der bereits nach zwei Jahren wegen Krankheit zurücktritt.

1900

Wahl von Karl Lämmle zum Stadtschultheißen.

1904

Der Erlenhof, Landsitz Louis Laiblins, wird nach Plänen Theodor Fischers erweitert.

1906

Einweihung des von Louis Laiblin gestifteten Schönbergturmes (Architekt: Theodor Fischer)

1907

Einweihung der ersten Pfullinger Wasserleitung.

1907

Der Mäzen Louis Laiblin stiftet seiner Vaterstadt die Pfullinger Hallen (Architekt: Theodor Fischer, Ausmalung durch Schüler Adolf Hölzels).

1907

Ernennung Louis Laiblins (1861-1927) zum Pfullinger Ehrenbürger.

1914-1918

Erster Weltkrieg. Pfullingen hat 283 Gefallene zu beklagen.

1926

Wahl von Amtmann Stierle zum Stadtschultheißen. Die Wahl wird jedoch angefochten und er kandidiert nicht erneut.

1926

Wahl von Johannes Broß zum Stadtschultheißen (ab 1930 Amtsbezeichnung „Bürgermeister“).

1933 (31. März)

Durch das „Gleichschaltungsgesetz“ wird auch in Pfullingen der Gemeinderat gemäß dem Ergebnis der Reichstagswahlen vom 5. März 1933 umgebildet.

Am 22. Juni verlieren die 3 verbliebenen SPD-Stadträte durch das Verbot ihrer Partei ihre Mandate, die übrigen Parteien — mit Ausnahme der NSDAP — lösen sich in den folgenden Wochen selber auf. 

Auch von den verbliebenen Stadträten aus dem bürgerlichen Lager werden bald darauf jene, die sich den neuen Machthabern nicht unterordnen wollen — darunter Jakob Staiger — durch NSDAP-Mitglieder ersetzt.

1933 (20. April)

Anlässlich Hitlers Geburtstag werden in Pfullingen Straßen und Plätze umbenannt: der Lindenplatz wird zum „Adolf-Hitler-Platz“, die Marktstraße zur „Hindenburgstraße“, die Untere Bahnhofstraße zur „Wilhelm-Murr-Straße“ die Obere Bahnhofstraße zur „Horst-Wessel-Straße“ und die Friedrich-Ebert-Straße wenig später zur „Albert-Leo-Schlageter-Straße“.

1937

Die Tausend-Jahr-Feier Pfullingens wird dem Zeitgeist entsprechend ausgiebig begangen. Hitler wird aus diesem Anlass zum Ehrenbürger Pfullingens ernannt (1945 zurückgenommen).

1939-1945

Zweiter Weltkrieg. Pfullingen hat ca. 600 Gefallene zu beklagen.

1940

Im Zeichen der nationalen Begeisterung angesichts des erfolgreichen Frankreichfeldzuges der Wehrmacht kommt es reichsweit zu einer Eintrittswelle in die NSDAP. In Pfullingen tritt u. a. Bürgermeister Johannes Broß der Partei bei, die Ende des Jahres vor Ort 570 Mitglieder zählt (der spätere Höchststand liegt bei 623 Mitgliedern).

1945 (20. April)

„Pfullinger Frauenaufstand“: mutige Pfullinger Frauen schlagen den Kampfkommandanten Julius Kieß, der „die Festung Pfullingen bis zum letzten Mann verteidigen“ will, in die Flucht. Dieser flieht durch das hintere Fenster des Rathauses vor den aufgebrachten Frauen. Pfullingen wird in der Folge kampflos den anrückenden französischen Truppen übergeben und somit weiteres sinnloses Blutvergießen verhindert.

1945-1948

Pfullingen wird durch die französische Besatzungsmacht nach Reutlingen zwangseingemeindet.

1948

Pfullingen erhält durch Beschluss des Landtags von Württemberg-Hohenzollern seine Selbstständigkeit zurück.

1948

Wahl von Gustav Fischer zum Bürgermeister.

1962

Wahl von Kurt App (1928-1982) zum Bürgermeister.

1980-1983

Grundlegende, mehrfach preisgekrönte Neugestaltung der Pfullinger Innenstadt (u. a. Verlegung der Bundesstraße, Anlegen der Fußgängerzone auf dem Marktplatz, Bau der Stadtbücherei, des Paul-Gerhard-Hauses und des Hallenbads).

1982

Wahl von Rudolf Heß (*1948) zum Bürgermeister. Wiederwahl 1990, 1998 und 2006.

1983

Stilllegung der Bahnlinie im oberen Echaztal.

1985

Beginn der Städtepartnerschaft mit Passy (Haute Savoie) in Frankreich.

1996

Ernennung des langjährigen Stadtrats Erich Möck (1921-2006) zum Pfullinger Ehrenbürger.

1999

Pfullingen ist Ausrichter der Heimattage Baden-Württemberg.

2003

Einweihung der Umgehungsstraße (B 312 neu) mit Ursulabergtunnel.

2005

Ernennung des langjährigen Stadtrats Theo Götz (1930-2008) zum Pfullinger Ehrenbürger.

2008

Pfullingen wird Mitglied des Biosphärengebietes Schwäbische Alb. Der Pfullinger Albtrauf ist Teil der Kernzone.

   

 

webmaster_bottem

 ©2008-2017 webmaster: hermann_wick@email.de  www.hermannwick.de

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail